Das kleine Mädchen von den Sternen

Weil ihr Herz brannte.

Ihr Herz brannte, und über ihr

der kalte, schwarze Himmel

voller Sterne.

Es gab nur diese beiden Dinge,

diesen immer währenden Gegensatz:

Den kalten Himmel

und ihr brennendes Herz.

Schon ewig ging dies so.

Und während der schwarze Himmel

mit den wenigen immer gleichen Sternen

nichts weiter tat als kalt zu sein,

brannte das Herz des kleinen Mädchens,

schuf Energie,

strahlte diese ins All hinaus,

immerfort.

Zwei Teile eines Ganzen deshalb,

untrennbar, abhängig,

das große schwarze Nichts

und das kleine Mädchen

mit dem brennenden Herz?

Und das Nichts expandiert,

dehnt sich aus,

treibt seine Sterne weiter hinaus in die kalte Ewigkeit.

Im Zentrum bleibt nur

alleine

das kleine Mädchen

mit dem brennenden Herz.

Doch eines Tages,

wenn das Nichts endgültig seine Kraft verliert,

wenn sich zeigt,

dass der Kampf doch nicht ausgewogen war,

dass doch eine Partei

von Beginn an

die stärkere war,

Dann wird sich alles wieder vereinen,

im Zentrum,

im Ursprung der Sterne,

dem kleinen Mädchen

mit dem brennenden Herz.

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